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Wenn 4 auf 2 Räder treffen

Es ist das Horrorszenario für jeden, der auf vier oder zwei Rädern unterwegs ist:
Man war nur kurz abgelenkt oder hat für den Bruchteil einer Sekunde nicht genug aufgepasst und schon ist es passiert – es kommt zum unvermeidlichen Zusammenstoß zwischen Auto und Fahrrad! Laut statistischen Erhebungen enden glücklicherweise zwar nur die wenigsten durch Kfz-verursachte Fahrradunfälle tödlich, man sollte jedoch im „Fall der Fälle“ genau wissen, wie man sich richtig verhalten sollte und was dann zu tun ist.

Kleiner Schaden – „kleiner Dienstweg“

Auch, wenn es keine gesetzliche Vorschrift gibt, die Polizei bei jedem Verkehrsunfall zu alarmieren, sollte man zunächst genau abwägen: Handelt es sich lediglich um einen kleineren Schaden am Kfz oder am Fahrrad, der auf „dem kleinen Dienstweg“ in beiderseitigem Einvernehmen geklärt werden kann? Dann reicht es bereits aus, die Personalien auszutauschen und alle weiteren Schritte der Versicherung zu überlassen.

Insbesondere jedoch dann, wenn es zu Unstimmigkeiten bezüglich der Schuldfrage bzw. der Unfallursache kommt, ist es durchaus sinnvoll, die Polizei zu verständigen, um den Unfall offiziell zu melden. Denn auf einen Streit am Unfallort mit anschließendem Entfernen des vermeintlich „schuldigen Unfallverursachers“ kann der Geschädigte möglicherweise mit einer nachträglichen Anzeige reagieren, welche mit empfindlichen Strafen aufgrund von „Verkehrsunfallflucht“ geahndet wird.

Größerer Schaden – 112 wählen

Zweifellos steht fest: Geht es um einen schwerwiegenden Sachschaden oder sogar im schlimmsten Fall um einen Personenschaden, sollte in jedem Fall die Polizei verständigt werden, bzw. sofort der Rettungsdienst verständigt werden. Darüber hinaus gilt es, folgende Punkte zu beachten:

1. Ruhe bewahren – denn nur mit einem „klaren Verstand“ können sie die richtigen Entscheidungen treffen und angemessen auf diese Ausnahmesituation reagieren.

2. Unfallstelle absichern – mit einem Warn-Dreieck können Sie die Gefahrenstelle weiträumig absichern und halten den Verkehr auf sicheren Abstand.

3. Notruf alarmieren – per Handy sollten Sie sofort den Rettungsdienst unter der Notrufnummer 112 anrufen, welcher in der Regel auch automatisch die Polizei verständigt.

4. Unfallstelle und Schäden dokumentieren – Fotos vom Unfallort und Beschädigungen können im Streitfall bzw. bei der Schadensregulierung durch die Versicherung eine wichtige Beweisführung zum Unfallhergang liefern.

5. Gibt es Zeugen? Dann sollten Sie in jedem Fall ihre Kontaktdaten erfassen, um in einem späteren Rechtsstreit abgesichert zu sein.