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Verflixt und abgeschleppt – und jetzt?

Viele Autofahrer haben diesen Schockmoment bereits erlebt: Man kehrt nichtsahnend zu seinem Parkplatz zurück, doch dort, wo man sein Fahrzeug geparkt hat, herrscht nun plötzlich gähnende Leere... Nun gilt es, mit Bedacht zu reagieren – handelt es sich um einen Diebstahl oder wurde das Auto ordnungswidrig im Park- oder Halteverbot abgestellt und wurde deshalb abgeschleppt?

Um diese Fragen zu klären, empfiehlt es sich, zunächst einmal die Polizei bzw. das Ordnungsamt zu kontaktieren – entweder, um das Fahrzeug als gestohlen zu melden oder um in Erfahrung zu bringen, wo es sich gerade befindet und welches Abschleppunternehmen beauftragt wurde. Blockiert ein Falschparker wichtige, eindeutig beschilderte Verkehrsbereiche, wie zum Beispiel Feuerwehrzufahrten, Einfahrten oder Fußgängerwege, ist die Polizei durchaus berechtigt, einen Abschleppdienst zu verständigen, um das behindernde Fahrzeug zu entfernen. Auch Eigentümer von Privatgrundstücken, beispielsweise von Kundenparkplätzen, dürfen ein Auto ohne gültige Parkberechtigung abschleppen lassen.

Wenn fest steht, an welchem Standort sich das Fahrzeug befindet, sollte sich der Halter umgehend dorthin begeben, um es schnellstmöglich auszulösen, denn die meisten Abschleppunternehmen erheben auch für die Aufbewahrungszeit horrende Gebühren – je länger es also dauert, bis das Auto abgeholt wird, desto teurer wird es. Die Kosten für das Abschleppen und die Verwahrungszeit bewegen sich hierbei, je nach Tageszeit, Wochentag und Aufwand, durchschnittlich etwa zwischen 200 und 300 Euro. Hinzu kommen noch das Bußgeld für das Falschparken sowie eine Verwaltungsgebühr der Polizei – eine kostspielige Angelegenheit, die sich jedoch ganz einfach durch ordnungsgemäßes und umsichtiges Parken vermeiden lässt.