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Spieglein, Spieglein... Das Phänomen „Toter Winkel“

Der „Tote Winkel“ – so schaurig und gruselig die Bezeichnung für das häufig auftretende Phänomen im Straßenverkehr klingt, so dramatisch und fatal können im schlimmsten Fall die Folgen eines Unfalls sein. Doch was genau ist eigentlich der Tote Winkel und wie können sich Autofahrer am besten vor ihm schützen?

Was ist der Tote Winkel und wo befindet er sich?
Allgemein wird mit dem Begriff „Toter Winkel“ der Bereich bezeichnet, welcher vom Führer des Fahrzeugs aus dem geschlossenen Innenraum, trotz technischer Hilfsmittel, wie Rückspiegel oder Rückfahrkamera, nicht oder nur sehr schwer einsehbar ist. Dieser befindet sich in der Regel meist genau in Frontposition zum Fahrzeug, bzw. genau in der Heckposition oder aber recht und links im Rücken des Fahrers. Generell gilt dabei: Je größer das Fahrzeug, desto größer wird auch der Tote Winkel. Bei Campingmobilen, Wohnwagen oder Kleinbussen nimmt das Gefahrenrisiko also deutlich zu und ist viel höher, als bei einem Kleinwagen.

Was macht den Toten Winkel so gefährlich?
Abbiegen, Spurwechsel, wenden oder überholen... Welches Verkehrsmanöver Sie auch immer vorhaben und egal, mit welchem Fahrzeug Sie gerade unterwegs sind – wenn Sie die Verkehrssituation nicht umfassend im Blick haben und andere Verkehrsteilnehmer, wie Auto- und Motorradfahrer, Radfahrer oder Fußgänger nicht wahrnehmen, können äußerst gefährliche Situationen entstehen. Insbesondere beim Abbiegen im Stadtverkehr werden Fahrradfahrer und Fußgänger aufgrund des „blinden Winkels“ allzu oft übersehen und es kommt häufig zu schlimmen Unfällen.

Wie kann man das Gefahrenrisiko minimieren?
Neben einer aufmerksamen, vorausschauenden Fahrweise heißt die Devise vor allem: Höchste Konzentration, Schulterblick (lieber einer zu viel, als einer zu wenig) und sorgfältig gereinigte Fenster mit speziellen Scheibenreinigern nicht vergessen! Viele moderne Fahrzeuge sind heutzutage zudem mit so genannten „Toter Winkel“-Assistenten ausgestattet, welche den Fahrer beim Spurwechsel über Ultraschallsensoren vor seitlichen Kollisionen warnen. Für alle anderen, insbesondere ältere Fahrzeugmodelle empfiehlt es sich, technisch nachzurüsten: So können zusätzliche Aufsteck- bzw. Universalspiegel, die sich mit nur wenigen Handgriffen ganz einfach am normalen Seitenspiegel montieren lassen, das Sichtfeld deutlich erweitern. In einigen europäischen Ländern, wie zum Beispiel in Frankreich, ist zudem die Kennzeichnung von Fahrzeugen mit einem Gesamtgewicht von über 3,5 Tonnen durch spezielle Warnhinweisaufkleber sogar gesetzlich vorgeschrieben.