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Reife(en) für den Winter

Die Wohnung ist herbstlich und gemütlich dekoriert, Winterjacke, Schal und Mütze liegen im Schrank bereit – wir haben uns bestens auf die kalte Jahreszeit vorbereitet und sind „reif“ für den Winter. Aber wie steht es eigentlich um unser Auto? Sind die Reifen gewechselt, in welchem Zustand sind sie und werden sie uns auch sicher durch die kommenden Monate mit Schnee, Matsch und Glätte bringen?

Von O bis O? Ohje...

Viele Autofahrer halten sich konsequent an die goldene „O-bis-O-Regel“ („Ostern bis Oktober“) und folgen schon im Frühherbst ihrer kalendarischen Reifenwechselroutine. Wer es jedoch versäumt hat, bereits im Oktober die Reifen seines Fahrzeugs vom Sommer- in den Wintermodus wechseln zu lassen, für den wird es nun vermutlich eher schwierig werden, noch rechtzeitig einen Werkstatttermin zu ergattern, bevor die ersten Schneeflocken fallen und es so richtig frostig auf Deutschlands Straßen wird.

Neue Reifen müssen her – aber wann?

Auch die Preise für neue Winterreifen ziehen nun, aufgrund der hohen Nachfrage, kräftig an. Wer also über die Anschaffung eines neuen Reifensatzes nachdenkt, sollte schon im Spätsommer, bzw. Frühherbst mit der Recherche beginnen und zeitnah bei günstigen Angeboten nicht lange zögern, sondern „zuschlagen“. Mit ein wenig Glück kann man hier jede Menge sparen, da zum Jahresende meist die neuen Reifenmodelle vorgestellt werden und Vorgängermodelle, die der neuen Generation in Qualität und Leistungsfähigkeit kaum nachstehen, häufig zu enorm attraktiven Preisen angeboten werden. Generell beträgt die Haltbarkeit eines Winterreifens ca. 3 bis 4 Jahre – ein Austausch wird spätestens nach 7 bis 8 Jahren fällig, bzw. dann, wenn die empfohlene Profiltiefe von 4 mm unterschritten wird oder die Reifen massive Beschädigungen aufweisen, wie etwa Risse oder spröde Stellen am Material.

Welcher Reifen ist der richtige?

Aber welche Reifen sind überhaupt die richtigen? Beim Kauf neuer Winterreifen gilt es vor allem, einige grundlegende Dinge zu beachten: Zum einen sollte man auf die Kennzeichnung mit dem Alpine- bzw. Schneeflockensymbol achten. Nur diese Reifentypen garantieren die Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben in puncto „Transaktion“. Reifen mit der Kennzeichnung „M+S“ gelten noch bis 2024 als Winterreifen, sollten jedoch besser nicht mehr neu gekauft werden. Zudem ist es wichtig, den Reifentyp auf die individuellen Bedürfnisse abzustimmen: Ist demnächst eine Fahrt in den Winterurlaub geplant, befindet sich der Wohnort in bergigen, häufig verschneiten Regionen oder wird das Fahrzeug hauptsächlich für Stadtfahrten genutzt? Wer sich nicht sicher ist, welches Reifenmodell am besten zu einem passt, findet kompetente Entscheidungshilfen bei den aktuellen ADAC Winterreifen-Tests auf adac.de und setzt auf die Auswertung der Testergebnisse.