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Park & Ride

Kostengünstiges, teilweise sogar kostenfreies Parken, mehr Flexibilität, weniger Stress und noch dazu eine Entlastung der Verkehrssituation für die Innenstädte: Besonders für Berufspendler, die täglich einen längeren Weg zu ihrem Arbeitsplatz in die größeren Städte zurücklegen müssen, aber auch für Reisende, ist das P+R-Konzept (engl.: „Park & Ride“) eine enorm praktische und umweltschonende Mobilitätslösung.

Stressfrei und bequem zur Arbeit

Die Idee dahinter: Das Fahrzeug wird einfach außerhalb des Stadtzentrums auf ausgewiesenen Park-&-Ride-Flächen geparkt und der Fahrer steigt für die letzten Kilometer seines Arbeitsweges ganz bequem auf den ÖPNV um – und das ohne Verkehrsstau, stressige Parklatzsuche oder horrende Parkhausgebühren.
Um zu verhindern, dass Dauerparker die P+R-Angebote missbräuchlich als normalen Stellplatz für ihren PKW nutzen und damit den Pendlern die freien Parkplätze „wegnehmen“, ist die Parkhöchstdauer häufig auf 24 Stunden begrenzt. Der Fahrschein für Bus und Bahn muss zudem bis zum Verlassen des Parkplatzes aufbewahrt werden, um nachzuweisen, dass für die Weiterfahrt der öffentliche Personennahverkehr genutzt wurde.

Je besser die Bedingungen, desto höher die Akzeptanz

Fest steht: Nur dann, wenn auch die Rahmenbedingungen stimmen, kann das P+R-Konzept funktionieren. Je besser ausgebaut das ÖPNV-Netz innerhalb der Ballungsräume ist und je schlechter sich die Situation in den umliegenden Regionen darstellt, desto höher ist die Akzeptanz und Nutzungsquote bei den Pendlern. Zu hohe Parkgebühren, zu wenig verfügbare freie Parkplätze, eine schlechte Anbindung an den ÖPNV und Mängel in puncto Sicherheit, Service und Allgemeinzustand der Anlagen können jedoch dazu führen, dass der einst so gut durchdachte Ansatz des Park-&-Ride-Systems nicht aufgeht und sich die Pendler weiterhin jeden Morgen mit ihrem Auto auf den direkten Weg in die Innenstädte machen.

Übrigens: Unter den europäischen Städten mit der höchsten Anzahl an kostenfreien Park-&-Ride-Parkplätzen befinden sich, laut aktueller Statista-Studie, Hamburg (9.409), Köln (5.570) und Berlin (4.947) auf den ersten drei Plätzen im Ranking. Den letzten Platz belegt Rom mit gerade einmal 260 kostenlosen Stellplätzen.