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Ohne Barrieren: Behindertenparkplätze & Co.

Menschen mit Behinderung haben in vielen Bereichen des alltäglichen Lebens nicht selten mit enormen Hindernissen und Widrigkeiten zu kämpfen. Auch im Verkehrsalltag sind Betroffene noch immer häufig benachteiligt und in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Zu hohe Bordsteinkanten, Schalter und Griffe in schwer zu erreichender Höhe oder Treppen ohne rollstuhlgerechte Rampen machen das Leben für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen unnötig kompliziert.

Barrierefreiheit im Verkehrsalltag ist jedoch ein wichtiger Baustein, um die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit Betroffener zu stärken – von ÖPNV-Transportmitteln bis hin zu Kommunikationsmedien in leicht verständlicher Sprache: Unterstützende Maßnahmen, wie „sprechende Ampeln“ oder akustische Signale an Türen für Gehörlose und Pflastersteine mit spezieller Oberflächenstruktur für Sehbehinderte helfen dabei, die Mobilität zu fördern und erleichtern so den Alltag behinderter und alter Menschen deutlich.

Zu den wohl bekanntesten Hilfestellungen, um gleichberechtigt am Verkehrsleben teilnehmen zu können, zählen Behindertenparkplätze, die sich meist in unmittelbarer Nähe zu den Eingängen von Geschäften, Ämtern oder anderen öffentlichen Gebäuden befinden. Doch ausschließlich Autofahrer, die entsprechende Merkzeichen in ihrem Schwerbehindertenausweis haben, sind zum Parken auf Behindertenparkplätzen berechtigt. Falschparker, die ohne Parkausweis auf diesen Plätzen parken, müssen mit einem Bußgeld von mindestens 35 Euro sowie Abschleppkosten rechnen.

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