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Mythos: Stau

Etwa 60 Stunden pro Jahr steht ein Autofahrer durchschnittlich auf deutschen Straßen im Stau. Kein Wunder, bei rund 2,59 Millionen Personen mit drei oder mehr PKW im Haushalt – zu viele Fahrzeuge auf zu engen, überfüllten Straßen und überlastete Verkehrsnetze.

Doch wie entsteht eigentlich ein Stau? Dies ist ganz einfach erklärt: In erster Linie lösen unnötige Bremsmanöver durch zu dichtes Auffahren oder häufige Spurwechsel eine Stauwelle aus. Auf diese Weise entsteht ein sogenannter „Phantomstau“, ohne klar erkennbare Ursache. Wenn der Vordermann abbremst, muss auch das folgende Fahrzeug langsamer fahren und auch das Fahrzeug dahinter – der Verkehr wird immer zähflüssiger und kommt schließlich ganz zum Stehen. Auch Unfälle und Baustellen sowie plötzlich einsetzender Regen oder Schneefall sind häufig verantwortlich für das Chaos auf der Straße.

Das A und O bei einem Stau auf der Autobahn: Schon bevor der Verkehrsfluss völlig zum Erliegen kommt, muss eine Rettungsgasse gebildet werden, damit Polizei und Einsatzkräfte schnell zum Unfallort gelangen können – bei zweispurigen Fahrbahnen wird die Gasse in der Mitte gebildet, bei dreispurigen Fahrbahnen zwischen der linken Außenspur und der mittleren Fahrspur. Außerdem sollte man den nachfolgenden Fahrzeugen durch das Einschalten der Warnblinkanlage sofort signalisieren, dass ein Stau in Sichtweite ist, sobald man ihn bemerkt.

Statistische Untersuchungen haben übrigens ergeben, dass ein sofortiges Abfahren von der Autobahn nicht unbedingt von Vorteil ist – am schnellsten erreicht man sein Ziel, wenn man geduldig abwartet und sich langsam mit dem Verkehrsfluss mitbewegt.