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Glotzen nicht erlaubt: Härtere Strafen für Gaffer

Was für die meisten Menschen nur sehr schwer nachvollziehbar ist, passiert leider immer wieder häufig, wenn sich ein Verkehrsunfall ereignet hat: Statt sich zügig mit dem Fahrzeug weiterzubewegen, um den Verkehr nicht aufzuhalten, zücken einige schaulustige Passanten ihr Smartphone und filmen völlig unbeeindruckt das Geschehen und sogar die verletzten Unfallopfer – nicht selten, um die Bilder anschließend in den sozialen Netzwerken zu verbreiten und mit ihnen zu prahlen. 

Dieses Verhalten ist nicht nur pietätlos und in höchstem Maße zu verurteilen, sondern auch eine strafrechtlich Ordnungswidrigkeit, die unter Umständen verheerende Folgen nach sich ziehen kann: Um ihre Sensationsgier zu befriedigen, behindern die Gaffer oftmals die Einsatzkräfte und Rettungsteams, die auf diese Weise wertvolle Zeit für die Versorgung der Verletzten verlieren. 

Laut Beschluss der Bundesregierung vom 13 November 2019 sollen Gaffern daher völlig zu Recht in Zukunft noch höhere Geldstrafen von bis zu 1000 Euro und in schlimmen Fällen, zum Beispiel für das Fotografieren von Unfalltoten, Haft bis zu zwei Jahren drohen.

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