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Freie Fahrt für Teenies: Mit 16 ans Steuer?

„Freie Fahrt“ heißt es nach bisherigen europaweiten Richtlinien nur für Teenager, die das siebzehnte Lebensjahr erreicht haben und im Auto von einer mindestens 30-jährigen Begleitperson beaufsichtigt werden, die maximal einen Punkt im Fahreignungsregister aufweist. 

Ginge es nach den Plänen einiger Parteien, könnte diese Ausnahmeregelung zukünftig gelockert werden – so fordern FDP-Vertreter, das begleitete Autofahren bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres, bereits für Jugendliche ab 16 statt ab 17 Jahren zu ermöglichen. Durch das frühzeitige, schrittweise Heranführen der Jugendlichen könne mehr individuelle Mobilität geschaffen und das Unfallrisiko deutlich gesenkt werden, heißt es aus FDP-Kreisen, daher plädiere man für eine dauerhafte Senkung des Mindestalters für begleitetes Autofahren im Straßenverkehrsgesetz. In 2004 erstmals als „Modellversuch“ im Bundesland Niedersachsen eingeführt, wurde die Fahrgenehmigung für Jugendliche vom deutschen Bundestag gesetzlich verankert. 

In seltenen Fällen und aus triftigen Gründen ist sogar der offizielle Erwerb des Führerscheins für Jugendliche unter 18 Jahren möglich: Dies betrifft zum Beispiel 16-Jährige, die in ländlichen Gegenden wohnen und nachweislich keine andere Möglichkeit haben, um ihren Ausbildungsort zu erreichen, als mit dem Auto. Das Verfahren ist jedoch enorm zeitaufwändig und kostenintensiv: In medizinisch-psychologischen Untersuchungen wird dabei genau geprüft und festgestellt, ob die Anwärter geeignet sind und die nötige Reife aufweisen.

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