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Enttarnt: Die größten Tankmythen

Telefonieren verboten? Kann ein Benzintank explodieren? Tankt man montags wirklich am günstigsten? Rund um das Thema „Tanken“ kursieren viele Irrtümer, Mythen und Gerüchte – aber welche stimmen denn nun und welche nicht? Wir räumen mit den größten Tankmythen auf:

Kann Benzin im Tank einfrieren?
Bei extremen und eisigen Temperaturen können Flüssigkeiten gefrieren, also auch Benzin- und Dieselkraftstoffe. Allerdings liegt der Gefrierpunkt von Benzin bei etwa minus 45 Grad Celsius, Diesel gefriert ab minus 10 Grad Celsius – in unseren Gefilden mit vergleichsweise milden Wintertemperaturen brauchen wir uns daher vor einer „Eiszeit im Tank“ nicht zu fürchten.

Kann ein Tank explodieren?
Lodernde Flammen die aus einem brennenden Auto schlagen, welches nach wenigen Sekunden explodiert... Hierbei handelt es sich um reine pyrotechnische „Effekthascherei“, die man aus Actionfilmen à la Hollywood kennt. Denn der Tank und alle Leitungen sind bestens geschützt und mit einer Lüftungsvorrichtung ausgestattet, die einen Druckaufbau verhindert – eine filmreife Explosion ist damit ausgeschlossen.

Montags tankt man günstiger – oder doch nicht?
Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass man montags am wenigsten an der Tankstelle zahlt. Grundsätzlich gilt jedoch für „Sparfüchse an der Zapfsäule“, dass der Wochentag weniger ausschlaggebend ist, als viel mehr die Uhrzeit: Am meisten sparen kann man zwischen 18 und 22 Uhr – am teuersten wird es morgens zwischen 5 und 8 Uhr. Übrigens: Bis zu fünf Mal am Tag können sich die Spritpreise ändern, ein (Online-) Vergleich lohnt sich also in jedem Fall.

Telefonieren und Rauchen beim Tanken verboten?
Beim Tanken ist das gleichzeitige Telefonieren und Rauchen strikt verboten – und das aus gutem Grund: Nur ein kleiner Funkenschlag, der beim Aufprall des Smartphone-Akkus oder durch Zigarettenglut verursacht werden kann, reicht bereits aus, um verschüttetes Benzin zu entzünden. Also gilt die Regel: Finger weg von Handy und Kippe!

Aus Versehen „vertankt“ – was nun?
Ein kurzer unaufmerksamer Moment genügt und schon ist es passiert: Statt des üblichen Kraftstoffes hat man zur falschen Zapfpistole gegriffen und betankt sein Kfz mit Diesel statt mit Benzin. Und jetzt? Auf keinen Fall sollte man nun einfach weiterfahren und sein Auto besser stehen lassen, um Motorschäden zu verhindern. Besser: Ein Anruf bei der nächsten Werkstatt oder dem ADAC-Pannenservice, welcher den Tank sofort abpumpen kann. Wer den Motor trotzdem startet, riskiert, dass das gesamte Einspritzsystem ausgetauscht werden muss – eine extrem aufwendige und kostspielige Reparatur von mehreren tausend Euro...