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Do-it-yourself-Guide: Ölstand überprüfen

Wenn´s leuchtet, ist es meistens schon „5 nach 12 vor Motorschaden“ – die Rede ist von der Ölstand-Anzeige, die durch das Aufleuchten signalisiert, dass die Situation extrem kritisch ist und so schnell wie möglich Öl nachgefüllt werden muss. Oft ist es bereits zu spät und das Warnlämpchen deutet auf einen kostspieligen Totalschaden hin. Wer die Pflege seines Autos ernst nimmt, sollte daher den Ölstand seines Fahrzeugs genau im Auge behalten und regelmäßig kontrollieren (lassen) – entweder bei einem Wartungstermin in der Werkstatt des Vertrauens oder auch ganz einfach zu Hause in Eigenregie. Wie genau das geht, erfahren Sie in unserer ...

Step-by-Step-Anleitung:

1. Das Fahrzeug unbedingt auf einer geraden, ebenen Fläche abstellen – durch das Parken an einem Hang und den Schwerkrafteffekt könnte eine Schieflage zu einem ungenauen Messergebnis führen.

2. Den Motor ausschalten und mindestens 5 Minuten abkühlen lassen – durch Hitze wird zum einen die Viskosität des Öls beeinflusst, zum anderen benötigt die Flüssigkeit ausreichend Zeit, um am Messstab nach unten in den Motor zu fließen.

3. Die Motorhaube öffnen und Ölmessstab herausnehmen. Dieser ist am farbigen Griff (rot, gelb oder weiß) sowie an der Markierung „Max-Min“ am Ende direkt erkennbar.

4. Den Messstab vollständig herausziehen und den Messbereich mit einem sauberen, fusselfreien Papier- oder Küchentuch sorgfältig sauber wischen.

5. Danach den Stab wieder komplett, bis zum Anschlag, in den Messkanal/Einfüllstutzen einführen und langsam wieder herausziehen: Die Rückstände im Messbereich markieren den aktuellen Ölstand und zeigen an, ob ggf. Öl nachgefüllt werden muss. Nach dem Auffüllen (am besten mit einem geeigneten Trichter) die Schritte 4 und 5 wiederholen und erneut kontrollieren.

Faustregel: Der Ölstand sollte sich etwa 1 Liter zwischen der Mindest- bis Maximal-Markierung befinden. Sowohl zu wenig Öl, als auch eine unachtsame „Überbefüllung“ können unter Umständen einen Motorschaden hervorrufen.