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Corona-Krise als Chance für den Klimaschutz?

Ausgangsbeschränkungen, Reiseverbote, Kontaktsperren – in Zeiten von Corona steht die Welt fast still oder dreht sich, gefühlt zumindest, etwas langsamer als sonst.  Dass in jeder Krise auch immer eine Chance steckt, die Grund zur Hoffnung gibt, zeigen die aktuellen Satellitenbilder und Emissions-Messdaten über Norditalien und China. So hat sich laut der Europäischen Umweltagentur EEA die Luftqualität innerhalb weniger Wochen um ein Vielfaches verbessert und die CO2-Belastung ist deutlich zurückgegangen. Und nicht nur dort: Auch in vielen anderen südeuropäischen Großstädten ist die Feinstaub- und Schafstoffbelastung rückläufig. Die Medien berichten unterdessen von glasklaren Kanälen und Fischschwärmen in der Lagunenstadt Venedig und Delfin-Sichtungen an den Küsten Süditaliens. 

Der positive Nebeneffekt sinkender Mobilität, weniger Umwelteingriffe und verringerter Stickstoffdioxid-Emissionen macht sich auch in Deutschland bereits bemerkbar: Basierend auf den wissenschaftlichen Analysen der Berliner Denkfabrik „Agora Energiewende“ gibt es eine sehr optimistische Prognose, dass Deutschland dank weniger Autos auf den Straßen und heruntergefahrener Produktionsbetriebe seine Klimaziele in 2020 erreichen könnte. 

Unsere Umwelt erholt sich also offenbar – eine Entwicklung, die jedoch der einzige positive Aspekt an der aktuellen Situation ist. Klimaverträgliche Technologien, eine verantwortungsvolle Umweltpolitik und nicht zuletzt ein nachhaltiges Umdenken in den Köpfen wird auch in Zukunft unumgänglich sein, um nach überstandener COVID-19-Krise langfristig auch die allgegenwärtige Klimakrise bewältigen zu können.

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