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Car-Tuning: Aufkleber, Folien & Co.

Coole Sprüche auf der Heckscheibe, windschnittige Car-Tattoos über der Karosserie oder eine komplett folierte Glanzoptik des gesamten Autos als unverwechselbarer Eyecatcher? Weder der Phantasie und Kreativität, noch des persönlichen Geschmacks sind in Sachen „optisches Car-Tuning“ Grenzen gesetzt. Oder etwa doch? 

Was ist erlaubt und was nicht?

Auch bei der Verschönerung des Autos gibt es gesetzliche Vorschriften, die beachtet werden müssen. Grundsätzlich gilt: Jegliche Veränderungen, die die Verkehrssicherheit beeinträchtigen können, sind laut Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) nicht erlaubt. Dies betrifft vor allem die Sicht des Fahrers auf die Verkehrssituation, welche in keinem Fall durch die Beklebung der Scheiben, Außenspiegelgläser oder der Beleuchtung beeinträchtigt werden darf. Während Park-, Umweltzonen- und Mautplaketten sowie getönte Streifen an der Frontscheibe unproblematisch sind, können dagegen beispielsweise großflächige Schriftzüge das Sichtfeld beim Einparken oder Rückwärtsfahren massiv einschränken und sind daher selbstverständlich nicht zulässig. Ebenso wenig dürfen Fahrzeuge mit deutlich erkennbaren Reflexfolien des öffentlichen Dienstes, wie zum Beispiel Einsatzfahrzeuge der Polizei oder Rettungswagen beklebt oder ähnlich lackiert werden, da dies bereits den Tatbestand der „Amtsanmaßung“ erfüllen und erhebliche Strafen nach sich ziehen könnte.

Das 0,1 x 1 für Hobby-Tuner

Eine Sonnenschutzfolie an der Heckscheibe und an den hinteren seitlichen Fenstern sowie auch Schriftzüge zu Werbezwecken sind jedoch gestattet. Im Übrigen bieten Folierungen des kompletten Kfz nicht zuletzt auch einen zusätzlichen Schutz vor witterungsbedingten Einflüssen, wie Regen oder Sonneneinstrahlung und können vor Korrosionen schützen, welches den Wiederverkaufswert steigern kann.
Als Grundregel für einzelne Aufkleber gilt die festgesetzte Maximalgröße von 0,1 Quadratmetern, wobei die insgesamt beklebte Fläche höchstens ein Viertel der Scheibe bedecken darf. Wer bei der Verzierung seines Autos auf Nummer sicher gehen will und weder Bußgelder, noch Flensburger Punkte riskieren möchte, wendet sich am besten an einen Car-Tuning-Profi in einer Fachwerkstatt. Dieser sorgt nicht nur dafür, dass der Look perfekt wird, sondern kennt sich auch bestens mit den gesetzlichen Vorgaben aus.