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Batterie leer – und jetzt? So funktioniert die Starthilfe

Wie gewohnt drehen Sie morgens den Schlüssel im Zündschloss um, doch Ihr Auto bleibt mucksmäuschenstill? Gerade jetzt im Winter handelt es sich hierbei um einen klassischen Fall von „Batterie leer“. Nicht immer liegt die Ursache darin, dass das Licht oder das Autoradio angelassen wurde. Zur kalten Jahreszeit machen die niedrigen Temperaturen der Akkuleistung ganz schön zu schaffen. Was Sie jetzt brauchen, ist schnelle Starthilfe – aber bitte richtig ausgeführt: 

1. Schalten Sie zunächst auch den Motor des „Spenderfahrzeugs“ aus. 

2. Verbinden Sie nun die beiden Batterie-Pluspole (rotes Kabel) der Fahrzeuge – beginnen Sie mit dem „Spenderauto“. Achtung: Die Reihenfolge der Schritte ist enorm wichtig, da die Batterie ansonsten irreparablen Schaden nehmen kann. 

3. Verfahren Sie genauso mit dem schwarzen Minuspol des Spenderfahrzeugs und befestigen Sie ihn an einem Massepunkt des entladenden Fahrzeugs, z.B. direkt am Motorblock oder an einem Metallteil im Motorraum. 

4. Starten Sie nun den Motor des Spenderfahrzeugs und starten Sie anschließend den Motor des zu überbrückenden Fahrzeugs. 

5. Danach entfernen Sie das Überbrückungskabel und fahren eine längere Strecke über die Autobahn oder über Landstraßen, um die Batterie wieder aufzuladen. 

Besonders im Winter ist es wichtig, mit dem richtigen Equipment ausgerüstet zu sein: Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte man immer eine Din-Norm-geprüftes, qualitativ hochwertiges Starthilfekabel im Auto dabei haben.