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Unfallsaison Sommer

Matsch, Schnee, Sturmböen... Schlechtes Wetter – Unfallwetter? Dass während der kalten Herbst- und Wintermonate, wenn herunterfallendes Laub, Frost und Glätte die Autofahrt in eine gefährliche Schlitterpartie verwandeln können und Nebel, Nieselregen und früh einsetzende Dunkelheit zu vielen witterungsbedingten Verkehrsunfällen auf Deutschlands Straßen führen können, ist nicht wirklich überraschend. Viel überraschender sind jedoch die Unfallstatistiken, welche eindeutig belegen, dass der Sommer den frostigen Monaten in puncto „Häufigkeit von Verkehrsunfällen“ kaum nachsteht und zeigt, dass sonniges Wetter durchaus dazu beiträgt, dass mehr Personen im Straßenverkehr zu Schaden kommen.

Mehr Unfälle bei sommerlichen Temperaturen

Der Grund für Unfälle bei strahlendem Sonnenschein: Mit den steigenden Temperaturen und ausgelassener Sommerlaune steigt auch die Risikobereitschaft vieler Auto- und Motorradfahrer „auf das Gas zu drücken“ und verursacht sogar mehr Verkehrstote, als in der Herbst-/Wintersaison. Insbesondere sommerlich Hitze senkt das Konzentrationsvermögen und lässt gleichzeitig das Stress- und Aggressionspotential um ein Vielfaches steigen. So zeigen Studien des Meteorologischen Instituts der Freien Universität Berlin, dass bei mehr als 25 Grad Celsius die Zahl der Verkehrsunfälle bei schwerwiegenden Sachschäden oder gar Personenschäden um etwa 11 Prozent steigt. Die meisten Unfälle passieren demnach in den Monaten Mai bis September.

Besondere Vorsicht gilt im Juli

Übrigens: Der Monat Juli wird in Fachkreisen häufig als „schwarzer Monat“ bezeichnet und gilt als der Zeitraum mit den meisten schwerwiegenden Unfällen – im direkten Vergleich sogar bei Weitem häufiger, als beispielsweise im Januar. Unabhängig von der Wetterlage und Jahreszeit gilt es daher, Vorsorge zu treffen und das eigene Fahrverhalten stets diszipliniert zu überprüfen und auf die witterungsbedingten Gegebenheiten anzupassen. Insbesondere Motorradfahrer sollten nicht dem „Rausch der Geschwindigkeit“ erliegen und bei den ersten warmen Sonnenstrahlen die Leistung ihrer Maschine auf die Spitze treiben.