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Unterwegs auf (zu) heißen Reifen?

Nicht nur vereiste, zugeschneite und glitschige Straße in den kalten Herbst- und Wintermonaten können zu einer echten Herausforderung für Autoreifen werden – auch brütende Sommerhitze kann einen Reifen ziemlich auf die Probe stellen: Steigt das Barometer auf 30 Grad, erhitzt sich der Asphalt bereits auf etwa 60 Grad Celsius! Wer mit hohem Tempo auf der Straße unterwegs ist, muss aufgrund der zusätzlichen Reibung auf der heißen Fahrbahn mit einer Erhitzung der Reifen auf bis zu 100 Grad rechnen – ein hohes, nicht zu unterschätzendes Risiko, denn die Hitze macht das Reifenmaterial fragil und kann zur Ablösung der Lauffläche und enormen Beschädigungen an der Außenwand oder am tragenden Gerüst (Karkasse) des Reifens führen.

Regelmäßige Reifen-Checks im Sommer

Schon kleinste Beschädigungen, wie feine Haarrisse oder leichte Beulen, können fatale Folgen für die Stabilität des Reifens haben. Spitze Fremdkörper, Nägel oder Steine können winzige Löcher im Reifenmantel entstehen lassen, die einen langsamen Verlust und kontinuierlichen Abfall des Reifendrucks verursachen können. Daher gilt: Besonders während der heißen Sommermonate den Zustand der Reifen sowie die Profiltiefe regelmäßig überprüfen und eventuelle Schäden sofort ausbessern bzw. den Reifen sofort ersetzen, um die Gefahr eines drohenden Reifenplatzers zu minimieren.

Immer ordentlich Druck machen!

Die Leistung eines Reifens steht und fällt mit dem Druck. Bei einem zu niedrigen Reifendruck erhöht sich die Auflage- bzw. die Reibungsfläche. Durch die zusätzliche Erhitzung besteht ein akutes Risiko, dass sich die Lauffläche ablöst. Eine regelmäßige Kontrolle des Luftdrucks ist daher besonders wichtig – mit digitalen Reifendruckprüfgeräten lässt sich dies innerhalb weniger Sekunden ganz einfach durchführen.

Sommer-, Winter- oder Ganzjahresreifen?

Je nach individuellem Fahrverhalten sollte man bei der Wahl der richtigen Reifen sinnvoll entscheiden, ob eher der saisonale Wechsel von Winterreifen mit einer weicheren Materialkombination auf Sommerreifen mit einer härteren Gummimischung geeignet ist oder ob Ganzjahresreifen die persönlichen Anforderungen, insbesondere für „Wenigfahrer“, besser erfüllen.